Für die Auszubildenden des Regierungspräsidiums Karlsruhe, des Landratsamtes Karlsruhe und der Stadt Karlsruhe hat das EUROPE DIRECT Karlsruhe am 07. Oktober 2026 eine Fahrt nach Straßburg organisiert. Die Fahrt wurde in Kooperation mit dem Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa Baden-Württemberg durchgeführt.
Der Tag begann mit einem Besuch und einer Führung im Europarat, durch den die Teilnehmenden mehr über diese eigenständige internationale Organisation lernten, von den aktuellen Mitgliedstaaten, den Organen wie z.B. dem Ministerkomitee und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, bis hin zu den Zielen des Europarates: Dem Schutz der Menschenrechte und der Förderung der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Europa. Im Anschluss ging es zum EUROPE DIRECT Strasbourg, wo die Teilnehmenden in einem interaktiven Europa-Quiz ihr Wissen rund um die Europäische Union testen konnten.
Nach einer einstündigen Mittagspause stand das Highlight der Fahrt an: Der Besuch im Europäischen Parlament. Dort hatten die 41 Teilnehmenden zunächst die Möglichkeit, das Parlamentarium Simone Veil zu erkunden, in dem u.a. erklärt wird, wie Rechtsvorschriften auf europäischer Ebene entstehen und in dem auch die 720 Abgeordneten des Europäischen Parlaments vorgestellt werden.
Es folgte eine Präsentation über das Europäische Parlament durch einen Mitarbeiter des Besucherdienstes, in der er z.B. auf die Bildung der Fraktionen, die Verteilung der Sitze im Parlament und auf den Gesetzgebungsprozess einging. Daraufhin konnten die Teilnehmenden mit dem Abgeordneten Michael Bloss von der Fraktion der Grünen sprechen und ihm ihre Fragen stellen. Herr Bloss gab Einblicke in seine Arbeit als Abgeordneter und erzählte, welche Themen ihm als Abgeordneter am wichtigsten seien.
Zum Abschluss ging es in den Plenarsaal, wo die Teilnehmenden 45 Minuten lang der aktuellen Debatte folgen konnten. Das Thema war Terrorismus und das Verbot der Muslimbrüderschaft. Durch den Besuch des Plenums wurde den Teilnehmenden die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments nähergebracht, z.B. fiel den Teilnehmenden auf, dass jede*r Abgeordnete*r eine begrenzte Redezeit hatte und, dass man deren Beiträge zur Diskussion in allen 24 Amtssprachen der Europäischen Union zuhören konnte.
Um 17:30 Uhr traten wir die Rückfahrt nach Karlsruhe an, wo die Studienfahrt aufgrund einer Autobahnsperrung erst um 20:00 Uhr endete.